Netzresilienz

Bei der Bewältigung von Krisen- und Katastrophensituationen nehmen digitale Infrastrukturen eine zentrale Rolle ein. Aus diesem Grund kommt neben der flächendeckenden Verfügbarkeit auch der Resilienz digitaler Infrastrukturen eine besondere Bedeutung zu.

Um dieses wichtige Thema zu adressieren hat das Land Hessen sich bereits im Rahmen der 2023 fortgeschriebenen Gigabitstrategie für Hessen das Ziel gesetzt, die Resilienz der Netze zu stärken und ihre Nachhaltigkeit verbessern. 

Zugleich soll die Energieeffizienz und Versorgungssicherheit mit dem Ausbau und
Betrieb von digitalen Netzen erhöht werden. Der Grundsatz der Nachhaltigkeit trägt im
Sinne der Schonung knapper Ressourcen insbesondere in Krisensituationen zur Resilienz bei. Die digitalen Infrastrukturen sollen einen Beitrag zu einer stärkeren Ressourcenschonung und Energieeffizienz leisten.

Das Hessische Ministerium für Digitalisierung und Innovation treibt daher die Verfügbarkeit sicherer, nachhaltiger digitaler Infrastrukturen in der Fläche weiter voran und unterstützt die Vernetzung der relevanten Akteure. Im Sommer 2025 wurde hierzu die Koordinierungsstelle für die Resilienz der Netze und Kommunikation beim Breitbandbüro Hessen eingerichtet. Sie fungiert als Anlaufstelle des Landes zum Thema Netzresilienz.

    Unter Resilienz wird in diesem Zusammenhang die Widerstandsfähigkeit des Netzes gegen innere und äußere Störfaktoren verstanden und die Fähigkeit, trotz dieser Einwirkungen die Stabilität und Verfügbarkeit der Telekommunikationsnetze und -dienste zu gewährleisten.

    Strategiepapier "Resilienz der Telekommunikationsnetze" (Bundesnetzagentur)