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„Smarte Region Hessen wächst Schritt für Schritt, gerade auch im ländlichen Raum“



Sinemus sieht Förderung smarter Kommunen als einen Erfolgsfaktor / Hessischer Digitalindex belegt Fortschritt bei Digitalisierung

Wiesbaden. Beim heutigen Setzpunkt im Hessischen Landtag „Smart Region: Digitalisierung im ländlichen Raum stärken und interkommunale Zusammenarbeit fördern“ hat Hessens Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus hervorgehoben, dass die Förderung smarter Kommunen und Regionen im Programm „Starke Heimat Hessen“ einer der Faktoren ist, warum Hessen bei der Digitalisierung erfolgreich voranschreitet. „Die Kommunen haben tolle Ideen, wie sie die Digitalisierung voranbringen. Darum sind wir auf so einem guten Weg“, sagte Sinemus. „Digitalisierung ist ein Gemeinschaftsprojekt, das nur über Kooperation funktioniert. Der ländliche Raum ist dafür ein idealer Unterbau, denn hier funktioniert Gemeinschaft aus Tradition besonders gut. Das wollen wir stärken und uns daran auch messen lassen“, sagte sie weiter. Daher hat Hessen als erstes Bundesland überhaupt einen Digitalindex erstellen lassen, mit dem die Wirkung der Strategie „Digitales Hessen – Wo Zukunft zuhause ist“ evaluiert worden ist. Die Zahlen zeigen: Hessen hat dank der vielfältigen Unterstützung des Landes insbesondere bei der Digitalisierung der Kommunen stark aufgeholt. Rund die Hälfte der Kommunen (49,7 Prozent) entwickelt gerade ihre Digitalstrategie und mehr als 22 Prozent haben bereits eine. „Die smarte Region Hessen wächst also Schritt für Schritt und gerade auch im ländlichen Raum“, betonte Sinemus. „Immer mehr hessische Städte und Regionen wollen smarter werden, die Qualität ihrer Leistungen verbessern und für ihre Bewohnerinnen und Bewohner ein ,Plus an Lebensqualität‘ bieten.“

Sinemus sieht als ein Instrument für diesen Erfolg das Programm „Starke Heimat Hessen“. In der zweiten Förderphase werden seit gut einem Jahr smarte Kommunen und Regionen gefördert, bis 2024 stehen insgesamt 64 Millionen Euro dafür im Landeshaushalt zur Verfügung. Seit Veröffentlichung der Richtlinie wurden 41 Anträge genehmigt, von den bewilligten Mitteln fließen mehr als 70 Prozent in den ländlichen Raum. Und da fast die Hälfte der bewilligten Anträge Gemeinschaftsvorhaben mehrerer Kommunen sind (Tendenz steigend), profitieren bereits knapp 100 verschiedene Kommunen von dem Programm. Leitgedanke der Förderung ist, dass Digitalisierung interkommunal besser gelingt. Mit der im Haus der Digitalministerin angesiedelten Geschäftsstelle Smarte Region wird sichergestellt, dass weitere hessische Kommunen von der modellhaften Förderung anderer profitieren. Die Digitalministerin erläuterte zudem, dass das gerade neu eröffnete Kompetenzzentrum für Digitalisierung im ländlichen Raum mit den Standorten Fulda und Kassel ebenso die Digitalisierung in der Fläche unterstützt. Es sei Anlaufstelle insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Ebenso erhielten KMUs mit gering ausgeprägten digitalen Kompetenzen Unterstützung im Förderprogramm Distr@l.

„Ausschlaggebend für den Erfolg all dieser Vorhaben sind aber auch die digitalen Kompetenzen der Beschäftigten in den Kommunen. Wir wollen und müssen die Arbeitskräfte, die in den Verwaltungen schon beschäftigt sind und umfangreiche Erfahrungen gesammelt haben, zu ,Digitalen Katalysatoren‘ des Wandels machen“, sagte Ministerin Sinemus. Unter anderem unterstütze das Land den KommunalCampus, eine innovative Plattform für Weiterbildung im Bereich Digitalisierung der Kommunen. Auch unabhängig von den Verwaltungsbeschäftigten gelte: „Im Zentrum unserer Digitalpolitik stehen der Mensch und der Alltagsnutzen der Digitalisierung. Und hier sind wir auf einem guten Weg, dass sowohl städtische als auch ländliche Regionen in Hessen zu Zukunftsorten mit hoher Lebensqualität und Nachhaltigkeit werden.“


Quelle:

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