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Digitalministerin spricht sich für Ausbau der Satellitenkommunikation aus

Angesichts des rasant wachsenden Datenhungers müssen die Netze stetig wachsen. Aber nicht nur die Leistungsfähigkeit der Netze ist entscheidend, sondern auch deren Resilienz.



„Starke, resiliente und krisenfeste Digitalnetze sind für unsere Gesellschaft von fundamentaler Bedeutung“, betonte Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus heute bei ihrem Besuch bei der GESAT GmbH. Das auf Satellitenkommunikationslösungen spezialisierte Unternehmen mit Sitz in Frankfurt ist einer der führenden Anbieter für Lösungen zur Aufrechterhaltung der Kommunikationsfähigkeit. „Wirklich alle Verantwortlichen machen sich aktuell zur Kommunikationsfähigkeit in Krisenlagen Gedanken: Politik, Kommunen, Landkreise und Unternehmen. Das Szenario ist denkbar einfach: Nach einem Blackout fallen Handy, Festnetz und Internet aus, es ist nur noch Chaos. Genau deshalb finden dieser Tage viele Übungen statt mit Einsatz von Satellitenkommunikation. Es gibt keine Alternative“, verdeutlichte GESAT-Geschäftsführer Hubert Einetter.

Satellitenkommunikation bietet viele Möglichkeiten

Ministerin Sinemus diskutierte mit dem GESAT-Geschäftsführer über Potenziale Hessens in der Entwicklung und Stärkung der deutschen sowie europäischen Satelliten- und Weltraumindustrie sowie deren Anwendungsfelder und Bedarfe. Allein mit terrestrischer Infrastruktur seien Zukunftstechnologien wie autonomes Fahren, Internet der Dinge, Industrie 4.0 oder Künstliche Intelligenz nicht denkbar, sagte die Ministerin. „Die Satellitenkommunikation stellt eine moderne Ergänzung dar, gerade in ländlichen oder unwegsamen Regionen“, nannte sie den Einsatz von Satelliten in der Landwirtschaft zur Netzanbindung, Maschinenkommunikation oder Sensornetze als Beispiele. Sinemus wies darauf hin, dass Hessen sich im Bundesrat dafür einsetze, die Anstrengungen im Bereich der Satellitentechnik europaweit zu intensivieren. Die Errichtung sicherer und autonomer Satellitenkommunikation auf europäischer Ebene diene dabei mehr als nur wirtschaftlichen Aspekten. Nur auf diese Weise könne gewährleistet werden, dass wir in Europa auch in Zukunft über souveräne und resiliente digitale Netze verfügen können. „Hessen ist weltweit anerkannter Standort für die Verknüpfung von Digitalisierung und Satellitenkommunikation und Weltraumtechnologie. Wir müssen diesen Standortvorteil weiter nutzen und ausbauen, um Hessen und Europa zu stärken“, sagte die Ministerin. „Daten aus dem All, ob hochpräzise Positions- und Zeitdaten vom Satellitennavigationssystem Galileo, Erdbeobachtungsdaten aus dem Copernicus-Programm, und allem voran auch die durch Kommunikationssatelliten bereitgestellte Infrastruktur, sind der Rohstoff für Innovationen – gerade in einem rohstoffarmen Land wie Deutschland.“ Um diese Entwicklung zu unterstützen, habe Hessen die Open Data Initiative ins Kabinett gebracht und komme damit den Open-Data-Bemühungen des Bundes zuvor.

Auch in der im vergangenen Jahr vorgestellten Digitalstrategie ist die Satellitentechnik eine wesentliche Aufgabe, um deren Einsatz beispielsweise bei der Nutzung von Geobasisdaten zu stärken. Sinemus kündigte an, dass in naher Zukunft zusammen mit Baden-Württemberg und Niedersachsen in Berlin eine Veranstaltung zu Chancen und Möglichkeiten von Satellitenkonnektivität geplant sei. Hessen setze dabei auch auf Spezialisten von Satellitenkommunikationslösungen wie der GESAT GmbH. „Sie leisten gerade in Krisenzeiten einen Beitrag zur Prävention und Resilienz der Behörden, Kommunen und Unternehmen zur Aufrechterhaltung von sicherer Kommunikation“, dankte die Digitalministerin Geschäftsführer Hubert Einetter.




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