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Mehr als zwei Drittel der Schulen in Hessen verfügen über Gigabitanbindung

Digitalministerin Sinemus: „Zügiger Ausbau der Netze unverzichtbare Grundlage für eine erfolgreiche Digitalisierung.“



Die flächendeckende Verfügbarkeit gigabitfähiger Anschlussnetze ist Grundvoraussetzung für digitale Bildung in Schulen. Daher arbeitet die Hessische Landesregierung weiterhin mit Hochdruck an der Anbindung der Bildungseinrichtungen – mit Erfolg.

Mit Stand Juni 2021 verfügen inzwischen 1.423 der rund 2.000 Schulen (71 Prozent) über eine Gigabitanbindung. Im Juli 2020 waren es 1.222 Schulen (61 Prozent), im Jahr 2019 sogar nur 609 Schulen (30 Prozent). Dabei handelt es sich jeweils um staatliche und private Schulen.

„Die Entwicklung ist hervorragend. Unser Ziel ist es, bis Ende 2022 möglichst alle Schulen bedarfsgerecht anzubinden. Und dabei sind wir auf einem sehr guten Weg“, betonte Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus vor Beginn des neuen Schuljahrs. „Eine flächendeckende, leistungsfähige und innovative digitale Infrastruktur ist unverzichtbare Grundlage für eine erfolgreiche Digitalisierung in Hessen. Daher legen wir in unserer Strategiefortschreibung ,Digitales Hessen – Wo Zukunft zuhause ist‘ ein besonderes Augenmerk auf den zügigen Ausbau der digitalen Netze. Die Hessische Landesregierung hat in dieser Legislaturperiode bis 2024 Mittel in Höhe von 270 Millionen Euro für den Gigabitausbau vorgesehen. Die Anbindung der Schulen wird dabei prioritär verfolgt.“

Kreise Lahn-Dill und Main-Kinzig als Vorreiter

Der Lahn-Dill-Kreis und der Main-Kinzig-Kreis haben es als einer der ersten Landkreise landes- und bundesweit geschafft, alle kreiseigenen Schulen mit Glasfaseranschlüssen an das Gigabitnetz anzubinden. Im Landkreis Limburg-Weilburg sind alle Schulen und Bildungseinrichtungen ans Glasfasernetz angeschlossen. „Dies sind nur drei Beispiele, dass es mit großen Schritten vorangeht und ein toller Beleg für die gemeinsamen Kraftanstrengungen aller Beteiligten“, sagte Ministerin Sinemus. „Wir werden nicht nachlassen, um die Gigabitanbindungen weiter voranzutreiben. Nur so ist es möglich, flächendeckend digitalen Präsenzunterricht mit modernen Medien anbieten zu können.“ Verfügten im Jahr 2019 51 Prozent der Schulen im städtischen Raum über einen gigabitfähigen Anschluss, stieg die Zahl auf 74 Prozent im Juli 2020 und im Juni 2021 auf 81 Prozent. Im ländlichen Raum konnte in diesem Zeitraum eine Zunahme von 22 auf 55 und schließlich aktuell auf 66 Prozent erreicht werden. „Niemand darf von der Digitalisierung abgehängt werden. Wir wollen gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Teilen des Landes – egal ob in der Stadt oder im ländlichen Raum. Wir wollen bis 2025 flächendeckend eine gigabitfähige Infrastruktur bereitstellen. Bis 2030 wollen wir dann flächendeckend Glasfaser in Hessen haben. Dies geht nur als Gemeinschaftsleistung von Wirtschaft und öffentlicher Hand“, sagte Sinemus. Der marktgetriebene Ausbau hat für die Hessische Landesregierung stets Vorrang. Dort, wo dies nicht wirtschaftlich umzusetzen ist, fördern Bund und Land den Ausbau.

Insgesamt ist Hessen beim Breitbandausbau bereits sehr gut aufgestellt. Das Ziel einer flächendeckenden Versorgung mit 50 Mbit/s ist praktisch erreicht, nahezu 90 Prozent der Haushalte steht eine Anbindung von mindestens 100 Mbit/s zur Verfügung. Bei der Versorgung der Gewerbegebiete mit 50 Mbit/s ist Hessen sogar Spitzenreiter unter den deutschen Flächenländern.

Im Rahmen des Programms „Digitale Schule Hessen“ unternimmt das Land gemeinsam mit dem Bund und den Schulträgern erhebliche Anstrengungen, um den Schulen eine zeitgemäße digitale Ausstattung zur Verfügung zu stellen. 113 Millionen Euro wurden bisher aus dem Programm für die digitale Ausstattung bewilligt. Als eines der ersten Länder hat Hessen zudem damit begonnen, seine Schulen breitflächig mit Endgeräten für Lehrkräfte und bedürftige Schülerinnen und Schüler auszustatten. 50.000 Lehrerendgeräte wurden an die Schulträger ausgeliefert und 87.000 Endgeräte für bedürftige Kinder und Jugendliche. In Abstimmung mit den Schulträgern wurde zudem der Support für die Leihgeräte der Lehrkräfte geregelt. Dieser kann durch eigenes Personal oder durch ein zentrales Angebot eines IT-Dienstleisters sichergestellt werden. Allein dafür stehen im Jahr 2021 bis zu 6,8 Millionen Euro zur Verfügung. Darüber hinaus werden auch in den Jahren 2022 und 2023 weitere Mittel des Landes für den Support der Leihgeräte zur Verfügung gestellt.




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